Kanzlerbungalow Teppich wollweiß

Er ist das letzte Gebäude der Bonner Republik, das bisher nicht der
Öffentlichkeit zugänglich war.
Der Kanzlerbungalow.
Jetzt zieht neues Leben in das
Gebäude, nachdem die Wüstenrot-Stiftung es "baulich revitalisiert" hat und das
Haus der Geschichte den Zugang für Besucher ermöglicht.
Nach Erhard nutzten die Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt,
Helmut Schmidt,
Helmut Kohl und kurze Zeit auch Gerhard Schröder den
Bungalow.
Bis auf Willy Brandt und Gerhard Schröder, denen das Gebäude
nur für repräsentative Veranstaltungen und Gespräche diente, hatten alle Kanzler
hier ihren Bonner Wohnsitz.
Die Berberteppiche im Kanzlerbungalow wurden von uns, der Firma Wohnbedarf
Teppich Pies, gemäß der Anforderungen der Wüstenrot-Stiftung unter
strengster Einhaltung der Vorgaben exklusiv in Marokko knüpfen gelassen.
Holen auch Sie sich einen Hauch exklusiver deutscher Geschichte in Ihr
Haus!
Wir lassen den Kanzlerbungalow-Berberteppich exklusiv für
Sie in Marokko nach Ihrem Wunschmaß knüpfen. Es
handelt sich bei dieser Berberteppichen um spezielle Farb- sowie
Wollzusammenstellungen. Um den Standards gerecht zu werden, wurde und
wird ausschließlich hochwertigste Importwolle aus Frankreich und
Spanien verwendet. Das WOllgewicht beträgt ca. 6 KG pro
Quadratmeter.

Der Kanzlerbungalow in
Bonn ist jetzt nach zweijährigen Sanierungsarbeiten fürs Publikum geöffnet.
Gerne können Sie sich auch vor Ort ein Bild der Qualität der Ware machen.
Einige Fakten zu den
Berberteppichen:
Wollgewicht: ca. 6 KG /
QM
Knoten: 40 000 Knoten /
QM
Knüpfung: 20/20 Double
Wolle: Beste
Importwolle aus Frankreich und Spanien
Fransen: ohne
Fransen
Mögliche Sondermaße:
Minimale Breite:
40 cm
Maximale Breite: 350 cm
Minimale Länge: 100 cm
Maximale Länge: 600 cm
Auch runde
Teppiche sind möglich, runde Teppiche werden immer im Quadrat berechnet.

Allgemeine
Informationen über Berber Teppiche:
Knüpftechnik:
Der Knüpfstuhl ist sehr einfach, fast primitiv und ähnelt dem persischen
Knüpfstuhl sehr stark. Früher waren die Stühle aus Holz, heute werden sie aus
Eisen hergestellt. Über zwei Kettbäume oben und unten wird die Kette gespannt,
die beim Berberteppich aus Baumwolle besteht.
Die häufigste Knüpfdichte ist 15/15, das heißt, jeweils 15 Knoten auf 10 cm
in Kett- und Schussrichtung. Dies ergibt auf einen Quadratmeter eine
Gesamtknotenzahl von 22 500.
Wenn ein einfacher Knoten verknüpft wird, hat jeder Knoten im Flor zwei
Fadenenden, man spricht dann von einer Simple-Knüpfung.
Wird der Wollfaden doppelt genommen und zu einem Knoten geschlungen, so
spricht man von einer Double-Knüpfung. Dieser Knoten weist dann im Flor vier
Fadenenden auf. Der Flor ist also doppelt so dicht wie der bei der
Simple-Knüpfung.
Werden beim Spinnen zwei Fäden nachträglich zu einem Faden zusammengedreht,
erhält man eine Torsade’-Wolle ( gezwirnte Wolle). Bei dieser Torsade’-Wolle
haben wir einen Spinnvorgang zusätzlich, diese Wolle ist also etwas teurer,
dafür erscheinen aber die Muster klarer, und die Strapazierfähigkeit und
Haltbarkeit ist auch größer als bei einfach versponnener Wolle.
Wird abwechselnd ein Knoten mit einem einfachen Faden geknüpft, der nächste
mit einem doppelten Faden, erhält man eine Demi-Double Knüpfung. (
Halb-doppel-Knüpfung).
Die gleiche Demi-Doppel-Knüpfung erhält man, wenn eine Reihe in Simple-Knoten
mit einfachem Faden und eine Reihe in Double-Knüpfung mit doppeltem Faden
geknüpft wird.

Knüpfdichte:
Selbstverständlich kann man Berberteppiche in verschiedenen Dichten
herstellen. Vom marokkanischen Staat wurde vor Jahren als Mindestdichte die für
den Export zugelassenen wird, die Einstellung 15/15 = 22 500 Knoten
festgelegt.
Es werden aber auch Teppiche in anderen Knüpfeinstellungen
hergestellt, z.B. 16/16 = 25 600 per qm. 18/18 = 32 400 Knoten per qm.
Oder 20/20 = 40 000 Knoten per qm.
Wollmaterial:
Für die Berberteppichherstellung eignet sich am besten eine Wolle mit einer
stark gedrehten,
spiralförmigen Faser von hoher Elastizität, wie wir sie
beispielsweise bei den Schafen in Spanien, Frankreich, Nordengland und
Schottland wie auch bei einigen neuseeländischen oder australischen Rassen
finden.
Weniger gut geeignet ist die einheimische, marokkanische Wolle, da das
marokkanische Schaf hauptsächlich für die Fleischversorgung gezüchtet worden
ist.
Die Wolle ist verhältnismäßig kurzfaserig und hat wenig Elastizität und kann
höchstens als Beimischung genommen werden. Selbst wenn diese marokkanische Wolle
erheblich billiger ist als Importwolle, empfiehlt es sich nicht, Teppiche aus
rein marokkanischer Wolle herzustellen,
da diese Wolle den normalerweise an
einen handgeknüpften Teppich zu stellenden Qualitätsansprüchen nicht genügt.
Sehr wichtig ist auch das waschen der Wolle. Berberteppiche werden nach dem
knüpfen nicht mehr gewaschen, sondern die Wolle wird entweder in der Locke, d.
h. vor dem Spinnvorgang, oder aber nach dem Spinnen im Strang ausgiebig
gewaschen und, falls erforderlich, auch eingefärbt. Der Waschvorgang wird so
eingerichtet, dass der Wolle nicht zu viel fett entzogen wird, da sonst die
Wolle spröde und brüchig wird und leicht anschmutzt.
Knüpfgebiete:
Das Hauptknüpfgebiet in Marokko ist der mittlere Atlas ( Moyen Atlas ), der
sich erstreckt von Rabat, Sale’ über Kenitra und Meknes bis etwa nach Fes. Auch
in Tanger haben sich Knüpfzentren gebildet, ebenso in Marrakesch.
Musterung:
Das, was wir gemeinhin als Berberteppich bezeichnen, weist nur eine spärliche
Musterung, in der Regel in verschiedenen Natur-Braun-Tönen, auf.
Heute
werden in Marokko jedoch auch Teppiche in Modefarben für den europäischen und
amerikanischen Markt in harmonischen Farbkompositionen angefertigt. Diese
Teppiche finden aber kaum Zuspruch, da für deutsche Käufer ein Berber Uni oder
wenig gemustert sein muss !